12/07/2019
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Während die Meinungsforscher nach dem Jahr 2016 wohl immer noch keine Ahnung haben, was bei der Wiederwahl 2020 passieren wird, scheinen die Buchmacher besser informiert zu sein. Wenn Sie also wissen möchten, wer die nächsten Präsidentschaftswahlen gewinnen wird, lesen Sie am besten keine Mainstream-Zeitungen und suchen Sie die Antwort auch nicht im Kabelfernsehen. Stattdessen sollten Sie vielleicht mal einfach bei den Buchmachern einchecken.

2016 lagen Trumps Chancen bei 0,2%

Einige Wettbüros wiesen darauf hin, welch enorme Wende sich bei der Wahl im Jahr 2016 vollzogen hat, als Mr. Trump zu Beginn eine Quote von 500/1 hatte. Dies bedeutet, dass Trump eine Chance von 0,2% hatte, die Präsidentschaft zu gewinnen. Ein Einsatz von 1 Euro hätte Ihnen einen Gewinn von 500 Euro eingebracht bzw. ein Einsatz von 100 Euro einen Gewinn von 50.000 Euro. Eine Wette in Höhe von 2.000 Euro auf Mr. Trump in den ersten Tagen der Kampagne 2016 hätte Sie zum Millionär gemacht.

Trumps Chancen, das Mandat für 2020 zu gewinnen, sind so gut wie nie zuvor. Er ist der Favorit bei den Präsidentschaftswahlen. Egal was Trump sagt oder tut, seine Basis bleibt äußerst loyal. Je mehr Unrecht der Mann tut, desto besser sieht es bei den Gewinnchancen aus. Einige seiner kürzlich veröffentlichten Tweets, in denen er Mitgliedern des Kongresses – einschließlich Ilhan Omar und Rashida Tlaib – mitteilt, dass sie auch farbige Menschen sind und dorthin zurückkehren sollten, wo sie herkommen, können nur als rassistisch betrachtet werden. Es war ihm zuwider, dass drei der vier Mitglieder des Kongresses, die er angriff, eigentlich in den USA geboren wurden – dem Land, über das er regiert. Danach griff er auch das afroamerikanische Mitglied des Kongresses Elijah Cummings an, das den Bezirk regiert, zu dem Baltimore gehört.

Die Demokraten werden wiedergewählt

Die Opposition konnte auch den verrückten George W. Bush im Jahr 2004 nicht stürzen. 2016 gelang es ihnen, in Hillary Clinton den vielleicht einzigen Kandidaten herauszustellen, der weniger sympathisch sein könnte als Trump. Dieselben Meinungsforscher, die sich sicher waren, dass Clinton 2016 Trump bezwingen würde, kratzen sich über seine anhaltende Popularität den Kopf. Trump scheint auf einer täglichen Mission zu sein, um zu beweisen, wie ungeeignet er für ein Amt ist. Doch diese Strategie hat sich das letzte Mal für ihn ausgezahlt.

Es gibt aber Faktoren, die die Lage 2020 ändern können. Wenn die Finanzexperten Angst vor einer Rezession haben, würde dies Trumps Image erheblich schaden. Zu den rassistischen Aussagen von Trump werden die Minderheitenwähler keine Zuneigung haben. Die Buchmacher, die Wetten für die Präsidentschaftswahlen 2020 abschließen, sagen trotzdem voraus, dass Präsident Trump als 1:1-Favorit wiedergewählt wird. Der frühere Vizepräsident Joe Biden hat als einziger gute Chancen, Trump zu besiegen.

Trump hat dementsprechend immer noch die besten Chancen, um die Wiederwahl im Jahr 2020 zu gewinnen. Im Kampf um die demokratische Nominierung für 2020 wird Joe Biden bevorzugt, aber Elizabeth Warren, Pete Buttigieg und Bernie Sanders folgen eng dahinter. Das Wettinteresse an den Wahlen 2020 sei insgesamt höher als im Jahr 2016.

admin

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